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Normale Version: Leistungsnachweis - Der Pflegebericht
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Im Pflegebericht wird festgehalten, welche Pflegeziele - auch Teilziele - in der jeweiligen Arbeitszeit (z.B Frühschicht) erreicht wurden bzw. welche Wirkung die erbrachte Pflege hinsichtlich des Befindens und der Pflegeunabhängigkeit der Person gebracht hat. Damit wird gleichzeitig ein Leistungsnachweis erbracht.

Dieser Schritt ist Teil der Pflegeplanung, nämlich ein Schritt zur Erfolgskontrolle und in seiner schrriftl. Form Teil der Pflegedokumentation.

Im ambulanten Bereich ist es schon lange üblich und erforderlich dies schematisiert in einem besonderen Formular für die Versicherungen zu tun.

Zur Form

Datum und Leistungsziffer (oder pro Leistungspaket eine extra Zeile)

Folgende Manipulationen der Dokumentation gelten als Dokumentenfälschung:
Überschreiben,
Überkleben,
Schreiben mit Bleistift und damit die Möglichkeit zum Ausradieren
Unleserlichkeit
Nichteintragung bedeutet vertraglich "NICHT GEMACHT" mit der Folge der fehlenden Finanzierung des Betriebs..

Von "http://www.pflegewiki.de/wiki/Leistungsnachweis"
Qualitätsmanagement ersetzt nach DIN ISO den bisherigen Oberbegriff Qualitätssicherung, und umfasst entsprechend alle Aspekte im Rahmen der Unternehmensführung, die im Zusammenhang stehen mit der von der obersten Leitungsebene formulierten, grundlegenden Einstellung sowie den Absichten, Zielsetzungen und Maßnahmen in Bezug auf die Errichtung und Verbesserung von Qualität. Hierbei sind Aspekte der Wirtschaftlichkeit, der Gesetzgebung und der Umwelt, sowie den Wünschen und Anforderungen der Kunden besonders zu beachten. Die Unternehmungsleitung trägt die nicht delegierbare Verantwortung für das Qualitätsmanagement und muss darüber hinaus auch aktiv für die konsequente Umsetzung auf allen Hierarchieebenen sorgen.

Grundsätzlich gilt es Qualitätsmanagement nicht mit Qualitätssicherung zu verwechseln. Qualitätssicherung ist nur ein Teilprozess (wenn auch der bedeutendste) eines Qualitätsmanagementsystems.

Hierbei ist zu beachten, dass Qualität nicht verordnet oder befohlen werden kann ("So, ab jetzt machen wir Qualität."). Es muss vor allem vorgelebt werden. Von entscheidener Bedeutung sind:

- Motivation
- Qualifikation
der Mitarbeiter.

Dies kann nur erreicht werden, wenn die Mitarbeiter in die Prozesse fortlaufend eingebunden werden und sich mit ihren Arbeitsprozessen identifizieren. Neben einer stetigen Information und Befähigung der Mitarbeiter müssen zunächst auch strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen sein, die es überhaupt erst ermöglichen, sich mit der Umsetzung von Qualitätsmanagement zu beschäftigen.
Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und in der Pflege umfasst alle Maßnahmen die der Optimierung der Pflege, bzw. der Versorgung der Patienten dienen (Pflegequalität). Dabei wird unterschieden zwischen "Strukturqualität","Prozessqualität" und "Ergebnisqualität". Analysiert werden die Rahmenbedingungen, die Abläufe, die Art und Weise wie die Dienstleistungen erbracht worden sind, sowie das "Outcome" bzw. "Ergebnis", d. h. die Wirkung der Pflege auf die PatientInnen.

In einem qualitäts- und wettbewerbsorientierten Gesundheitswesen kommt insbesondere dem Patienten, bzw. Heimbewohner eine Schlüsselrolle bei der Qualitätssicherung zu. Viele Pflegedienste legen deshalb Wert auf die Rückmeldung vom Kunden und bemühen sich daher um ein modernes und effektives Beschwerdemanagement.

Die PatientInnen und die Heimbewohner sind aber nur eine der Interessensgruppen beim Qualitätsmangement. Vor allem auch die Kranken- und Pflegekassen (MDK) werden als Verhandlungspartner und Kontrolleure erlebt. Seit 1.1.2006 gibt es zudem Neuerungen bei den Qualitätsprüfungsrichtlinien. Mit einer schlichten Überprüfung der geleisteten Arbeit in Ihrer Einrichtung wird sich der MDK in Zukunft nicht mehr zufrieden geben. Allerdings wissen alle Beteiligten um die Notwendigkeit qualitätssichernder Maßnahmen in der Pflege. Deshalb wird vor allem von den Pflegedienstleitungen und den verantwortlichen Pflegefachkräften erwartet, dass sie selbständig und eigenverantwortlich ihre Pflege planen und evaluieren.

Einen wichtigen Schritt zu mehr Qualität war die Diskussion um Standardisierung von Pflegemaßnahmen, die in den 80/90er Jahren breiten Raum eingenommen hat. Dabei gab es den scheinbaren Gegensatz von "TraditionalistInnen", die individuelle Pflege aus einer Mischung von Fachwissen und Herz verteidigten gegenüber "TechnokratInnen", denen Regelungswut vorgeworfen wurde. Inzwischen ist die Bedeutung von Pflegestandards allgemein anerkannt und es geht zum Teil bereits um die Entwicklung von Nationale Expertenstandards, also Standards auf Bundesebene. Allerdings ohne irgend eine Rechtsverbindlichkeit. Sie fordern weiter individuelle Pflegeplanung ein, allerdings anhand standardisierter Mindestnormen. Hausintern kommt den Pflege- oder Organisationsstandards allerdings durchaus der Wert von Dienstanweisungen zu. Die Pflegedienstleitung muss sich auf die einheitliche Handhabung verlassen können.

Traditionelle Qualitätssicherungsmaßnahmen

waren ursprünglich von Routinen geprägt, die sich auch heute noch teilweise in der Praxis wiederfinden lassen. Verantwortlich dafür war seit alters her die Pflegedienstleitung. Instrumente wie die

- Dienstübergabe
- Aus- Fort- Weiterbildung
- Stations- und Leitungssitzungen
werden auch heute noch eingesetzt. Jedoch ist der Hintergrund heute meist eindeutiger definiert. Informationsaustausch und Qualifizierung finden in der Regel systematischer und zielgerichteter statt als noch vor einigen Jahren.

in den letzten 10 Jahren hinzugekommen:

Anwendung mehr oder weniger komplexer (Q-)Managementsysteme wie DIN EN ISO 9001, EFQM, TQM, KTQ
- Pflegedokumentation
- Pflegeprozeß bzw. Pflegeplanung
- Arbeit in Qualitätszirkeln und Arbeitsgruppen
- patientenorientierte Pflegeorganisation (Bereichspflege-, Bezugspflege-System))
- differenzierte Stellen- und Berufsbeschreibungen
- Pflegestandards, Leitlinien oder Arbeitsanweisungen
(z. T. bereits auf nationaler Ebene Rahmenrichtlinien wie die NES) und auch Instrumente wie

Pflegevisite durch Stations- oder Pflegedienstleitung oder Mitglieder
- eines Qualitätszirkels
- Fallbesprechung
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